
Bloom Arts sind Kuus wichtigste aktiv steuerbare Kampffähigkeiten in Beast of Reincarnation. Sie können Gegner binden, Statuseffekte verursachen, Gruppen treffen oder Emma ein Zeitfenster für ihre eigenen Angriffe verschaffen. Welche Bloom Art am stärksten ist, hängt deshalb weniger von einem einzelnen Schadenswert als davon ab, wie gut sie zu deinem Build und zum jeweiligen Gegner passt.
Zusätzlich kannst du Bloom Arts mit Mods verändern. Dadurch erhalten einzelne Bloom Arts zusätzliche Effekte, die beispielsweise Emmas Entanglement Gauge unterstützen oder Gegner zusätzlich kontrollieren können. In diesem Guide zeigen wir dir die besten Bloom Arts für Kuu, welche Mods sich besonders lohnen und welche Kombinationen für Bosse, Gruppen, Status-Builds und einen sicheren ersten Durchlauf sinnvoll sind. Die Namen der Bloom Arts und Mods übernehmen wir so, wie sie im Spiel angezeigt werden.
So funktionieren Bloom Arts und FP
Bloom Arts werden nicht automatisch von Kuu eingesetzt. Du öffnest im Kampf sein Kommando-Menü und wählst dort eine der ausgerüsteten Fähigkeiten aus. Auf PlayStation 5 öffnest du das Menü mit Dreieck, auf Xbox mit Y und auf dem PC standardmäßig mit F. Während das Menü geöffnet ist, läuft der Kampf in starker Zeitlupe weiter. Das Spiel pausiert also nicht vollständig, gibt dir aber genügend Zeit, den Gegner einzuschätzen und die passende Bloom Art auszuwählen.
FP steht für Fluorescence Points. Eine der zuverlässigsten Möglichkeiten, Kuus FP aufzubauen, sind erfolgreiche Paraden mit Emma. Zusätzlich kann Kuu beim Besiegen von Gegnern FP zurückerhalten; weitere Möglichkeiten kommen über bestimmte Spirit Stones hinzu.
Nach der Auswahl einer Bloom Art folgt ein Timing-Fenster. Triffst du den markierten Bereich korrekt, fällt die Wirkung der Fähigkeit stärker aus. Auch bei schlechtem Timing wird die Bloom Art ausgeführt, ihre Wirkung fällt jedoch schwächer aus. Erreicht Kuus FP-Anzeige ihr Maximum, wechselt er in den Full-Bloom-Zustand. Gerade bei stärkeren Bloom Arts kann es sich deshalb lohnen, FP nicht sofort nach jeder einzelnen Parade auszugeben, sondern vor einem wichtigen Angriff zunächst die Anzeige zu füllen.
Die besten Bloom Arts für Kuu im Überblick
Eine starre Tier List ist bei Bloom Arts nur bedingt sinnvoll. Eine Bind-Fähigkeit kann gegen mehrere bewegliche Gegner deutlich stärker sein als ein reiner Schadensangriff, während ein Boss mit einer bestimmten Schwäche eine völlig andere Auswahl verlangt. Die folgende Übersicht zeigt deshalb die Bloom Arts, die sich für besonders klare Einsatzzwecke empfehlen.
| Bloom Art | Besonders gut für | Warum sie sich lohnt |
|---|---|---|
| Higanbana: Roots | Bindung & Kontrolle | Bindet beziehungsweise gruppiert Gegner und schafft ein sicheres Angriffsfenster |
| Higanbana: Seeds | Früher Fernkampf & Feuer | Früh verfügbare Distanzoption mit Verbrennungspotenzial |
| Higanbana: Bloom | Gruppen & Mobilität | Trifft mehrere Gegner und erzeugt Blüten, die Emma zur Positionierung nutzen kann |
| Dokuzeri: Fang | Gift-Build | Vergiftet Gegner und eignet sich für Gift-Synergien |
| Kiku: Bloom Strike | Stagger & aggressive Builds | Baut Druck auf und kann dabei helfen, Gegner schneller in einen verwundbaren Zustand zu bringen |
| Sakura: Javelin | Entfernte & bewegliche Gegner | Distanzangriff, mit dem Kuu Ziele aus größerer Entfernung treffen kann |
| Numasugi: Skewer | Schnelle Gegner & Verlangsamung | Verlangsamt Gegner und eignet sich besonders gegen schnelle Ziele |
| Nobudou: Burst | Säure- & Korrosions-Builds | Unterstützt Builds, die auf Säure beziehungsweise Korrosionsschaden setzen |
| Erica: Strangle | Späte Gegnerkontrolle | Bindet Gegner und schafft zusätzliche Angriffsfenster |
| Blossoms of Reincarnation | New Game+ | Mächtige Postgame-Bloom-Art für Kuus späteres Loadout |
Unsere Einschätzung: Bei Bloom Arts ist der höchste Schadenswert nicht automatisch die beste Wahl. Entscheidend ist, welchen Nutzen Kuu zwischen Emmas Angriffen liefert. Higanbana: Roots kann beispielsweise weniger offensiv wirken als ein direkter Angriff, schafft durch Bind aber ein Zeitfenster für Entanglement Overdrive oder stärkere Skills. Gegen Gegner, die sich nicht zuverlässig binden lassen, verliert dieser Vorteil dagegen deutlich an Wert.
Beste Bloom Arts für Kontrolle
Higanbana: Roots – eine der besten Bloom Arts für Kontrolle
Higanbana: Roots gehört zu den vielseitigsten Bloom Arts. Kuu lässt mehrere Wurzeln entstehen, die leichtere Gegner zusammenziehen und mit Bind belegen können. Dadurch werden Ziele kurzfristig kontrolliert und Emma erhält ein freies Zeitfenster für ihre eigenen Angriffe.
Gerade gegen Gruppen ist das stark: Statt mehrere Gegner gleichzeitig im Blick behalten zu müssen, kannst du sie bündeln und anschließend mit Flächenangriffen oder einer schnellen Kombination treffen.
Auch gegen stärkere Einzelziele ist die Bindung interessant, sofern der Gegner dafür anfällig ist. Nutze die kurze Kontrollphase nicht nur für normale Schwerthiebe, sondern kombiniere sie mit Emmas stärkeren Fähigkeiten.
Higanbana: Roots mit Entanglement Overdrive kombinieren
Eine besonders starke Kombination entsteht mit Entanglement Overdrive. Setze zunächst Higanbana: Roots ein und aktiviere anschließend Emmas Entanglement, während der Gegner gebunden ist. Durch die verlangsamte Zeit kannst du das kurze Kontrollfenster wesentlich effektiver nutzen und mehrere starke Angriffe oder Nushi-Skills unterbringen.
Genau deshalb ist Roots nicht nur ein defensiver Kontrollskill. Richtig eingesetzt verwandelt die Bloom Art ein kurzes Bind-Fenster in eine offensive Kombo-Gelegenheit. In meinem Durchlauf war Roots vor allem gegen Gruppen wertvoller als ein weiterer reiner Schadensskill. Statt mehrere Gegner gleichzeitig kontrollieren zu müssen, konnte ich sie binden und das entstandene Fenster direkt für Emmas stärkere Angriffe nutzen. Gegen Bosse habe ich die Art dagegen davon abhängig gemacht, ob sich das Ziel überhaupt zuverlässig binden ließ.
Erica: Strangle – starke Bind-Art für das spätere Spiel
Erica: Strangle ist eine spätere Bloom Art, die ebenfalls auf Bindung setzt. Kuu lässt Wurzeln entstehen, die Ziele festsetzen und dir damit ähnliche taktische Möglichkeiten wie Higanbana: Roots eröffnen.
Wenn du Higanbana: Roots bereits gerne für Gegnerkontrolle und sichere Angriffsfenster nutzt, ist Erica: Strangle deshalb eine natürliche spätere Ergänzung beziehungsweise Alternative.
Gerade im späteren Spiel und in härteren Kämpfen bleibt Kontrolle wertvoll, weil zusätzlicher Schaden wenig bringt, wenn du kein sicheres Zeitfenster erhältst, ihn überhaupt anzubringen.
Beste Bloom Arts für Schaden und Status
Higanbana: Seeds – günstige frühe Fernkampfoption
Higanbana: Seeds gehört zu Kuus frühen Bloom Arts und eignet sich vor allem dann, wenn du einen Gegner aus der Distanz treffen oder einen Feuer-/Burning-Effekt aufbauen möchtest.
Der Vorteil liegt weniger darin, dass Seeds jede andere Art beim Schaden übertrifft. Vielmehr bekommst du früh eine unkomplizierte Bloom Art, die sich in vielen normalen Begegnungen einsetzen lässt und bei Gegnern mit passender Schwäche zusätzlichen Nutzen bringt.
Wenn dir deine FP in den ersten Spielstunden noch knapp vorkommen, ist eine günstig einsetzbare Art außerdem praktischer als nur mehrere teure Fähigkeiten im aktiven Set zu tragen.
Dokuzeri: Fang für Gift- und Status-Builds
Dokuzeri: Fang ist Kuus zentrale Poison-Bloom-Art. Der Angriff setzt Gift auf dem Ziel ein und eignet sich dadurch besonders für Builds, die denselben Statuseffekt auch über Emmas Waffen, Projektile oder weitere Ausrüstung aufbauen.
Der größte Vorteil entsteht deshalb nicht, wenn du Dokuzeri: Fang isoliert benutzt. Kombinierst du die Bloom Art mit weiteren Giftquellen, lässt sich der Status wesentlich zuverlässiger aufbauen.
Für einen allgemeinen Build musst du Dokuzeri: Fang nicht zwingend dauerhaft ausrüsten. Spielst du jedoch gezielt auf Poison, gehört die Art zu den naheliegendsten Optionen für Kuu.
Kiku: Bloom Strike für Stagger und hohen Druck
Kiku: Bloom Strike eignet sich besonders für einen offensiven Kampfstil. Die Art baut Druck auf und kann dabei helfen, einen Gegner schneller in einen verwundbaren Zustand zu bringen.
Nutze Bloom Strike deshalb möglichst nicht in einem Moment, in dem du anschließend Abstand nehmen musst. Besonders wertvoll wird die Fähigkeit, wenn Emma direkt nach Kuus Angriff mit ihrer eigenen Kombo nachsetzen kann.
Bei voller FP-Anzeige beziehungsweise im Full-Bloom-Zustand bietet sich Bloom Strike besonders für ein vorbereitetes Angriffsfenster an. Danach solltest du sofort mit Emma weiter Druck aufbauen, statt das gewonnene Zeitfenster verstreichen zu lassen.
Bloom Arts für Fernkampf und Mobilität
Higanbana: Bloom für Gruppen und Mobilität
Higanbana: Bloom erzeugt mehrere große Higanbana-Blüten und kann bis zu drei Gegner treffen. Neben dem Destructive Damage besitzt die Art einen zusätzlichen taktischen Nutzen: Emma kann zu den erzeugten Blüten springen und sich dadurch aus ungünstigen Positionen beziehungsweise einer Umzingelung lösen.
Damit unterscheidet sich Bloom deutlich von Seeds und Roots. Seeds bietet eine frühe Distanzoption, Roots setzt auf Bind und Kontrolle, während Bloom Flächenschaden mit zusätzlicher Mobilität verbindet. Welche der drei Higanbana-Arts du ausrüstest, hängt deshalb stärker von der jeweiligen Begegnung als vom reinen Schadenswert ab.
Sakura: Javelin gegen entfernte Gegner
Sakura: Javelin erweitert Kuus Möglichkeiten um einen starken Distanzangriff. Dadurch ist die Bloom Art besonders angenehm gegen Ziele, die sich häufig entfernen oder nur schwer dauerhaft mit dem Katana erreichen lassen.
Kuu schleudert den Angriff aus der Entfernung auf das Ziel. Emma kann das entstandene Angriffsfenster anschließend nutzen, um selbst nachzusetzen und die Distanz zu schließen.
Im weiteren Spielverlauf erhältst du mit Sakura: Javelin II eine stärkere Variante. Dadurch bleibt die Grundidee der Art auch später relevant.
Numasugi: Skewer gegen schnelle Gegner
Numasugi: Skewer eignet sich besonders gegen schnelle Gegner. Die Bloom Art verlangsamt das Ziel und kann dir dadurch mehr Zeit verschaffen, um mit Emma nachzusetzen oder dich auf den nächsten Angriff vorzubereiten.
Der größte Vorteil liegt deshalb in der Kontrolle. Gegen sehr mobile Ziele kann die Verlangsamung wertvoller sein als eine weitere Bloom Art, die ausschließlich direkten Schaden verursacht.
Nobudou: Burst für Säure- und Korrosions-Builds
Nobudou: Burst ist vor allem für Builds interessant, die auf Säure beziehungsweise Korrosionsschaden setzen. Damit ergänzt die Bloom Art Dokuzeri: Fang, das stattdessen auf Gift ausgerichtet ist.
Wenn auch Emmas Ausrüstung und Angriffe auf diesen Statuseffekt ausgerichtet sind, passt Nobudou: Burst besonders gut in das gemeinsame Setup. Für einen allgemeinen Build ohne Fokus auf Korrosion sind flexiblere Kontroll- oder Distanzoptionen dagegen meist interessanter.
Blossoms of Reincarnation erst im New Game+ verfügbar
Blossoms of Reincarnation ist keine Bloom Art für deinen normalen ersten Durchlauf. Kuus Version wird erst nach Abschluss der Hauptgeschichte beziehungsweise beim Übergang in das New Game+ verfügbar.
Wichtig ist außerdem der Unterschied zwischen Emma und Kuu: Kuus Blossoms of Reincarnation wird wie eine normale Bloom Art in einen aktiven Slot gelegt und anschließend über sein Kommando-Menü eingesetzt. Emmas Variante verwendet dagegen ihr eigenes Kampfsystem.
Wenn du gerade erst mit Beast of Reincarnation begonnen hast, musst du deinen Build also nicht um diese Fähigkeit herum planen. Sie ist vor allem für das Postgame interessant.
Mods für Bloom Arts richtig ausrüsten
Mods funktionieren anders als normale aktive Fähigkeiten. Nachdem du einen Mod in Kuus Skillbaum freigeschaltet hast, musst du ihn manuell einer Bloom Art zuweisen. Erst wenn Kuu genau diese Art einsetzt, wird auch der Mod-Effekt aktiviert.
Ein freigeschalteter Mod bringt dir deshalb nichts, wenn er nur im Skillbaum gekauft wurde und keiner aktiv verwendeten Bloom Art zugeordnet ist.
Die wichtigsten Mods für Kuus Bloom Arts
| Mod | Effekt |
|---|---|
| Resonance | Stellt bei erfolgreichem QTE Emmas Entanglement Gauge um 1 wieder her |
| Swamp Summoner | Erzeugt beim Einsatz der zugewiesenen Bloom Art einen verlangsamenden Bereich |
| Perennial Bloom | Stellt abhängig von der Anzahl der mit der Bloom Art getroffenen Gegner HP für Emma wieder her |
Resonance eignet sich besonders für Builds rund um Entanglement, während Swamp Summoner zusätzliche Gegnerkontrolle bietet. Perennial Bloom wird interessanter bei Bloom Arts, die mehrere Ziele treffen können, da die Heilung von der Anzahl der getroffenen Gegner abhängt.
Resonance – einer der besten allgemeinen Mods
Resonance ist besonders stark, weil der Mod Kuus Bloom Art direkt mit Emmas wichtigster Kampfressource verbindet. Beim Auslösen wird Emmas Entanglement Gauge um eine Ladung wiederhergestellt.
Dadurch entsteht ein einfacher Kreislauf: Emma pariert und baut FP für Kuu auf, Kuu setzt seine Bloom Art ein und Resonance gibt Emma wiederum Entanglement zurück. Wenn du Entanglement Overdrive häufig verwendest, gehört Resonance deshalb zu den flexibelsten Mods.
Swamp Summoner für mehr Kontrolle
Swamp Summoner erzeugt beim Einsatz der zugewiesenen Bloom Art einen verlangsamenden Sumpf. Das ist besonders hilfreich gegen mehrere Gegner oder schnelle Ziele, die Emma sonst ständig zum Ausweichen zwingen.
Der Mod verursacht seinen Mehrwert deshalb nicht nur über Schaden. Ein verlangsamter Gegner ist leichter zu parieren, mit Fernkampfwaffen zu treffen oder während Entanglement unter Druck zu setzen.
Welche Bloom Arts und Mods solltest du kombinieren?
Die sinnvollste Kombination hängt davon ab, welche Aufgabe Kuu in deinem Build übernehmen soll. Für einen ersten Durchlauf ist ein ausgewogenes Set meist hilfreicher als mehrere Bloom Arts, die praktisch dieselbe Aufgabe erfüllen.
| Spielstil | Sinnvolle Kombination |
|---|---|
| Kontrolle & Entanglement | Higanbana: Roots + Resonance |
| Gruppenkämpfe | Higanbana: Roots oder Erica: Strangle + Swamp Summoner |
| Fernkampf & bewegliche Ziele | Sakura: Javelin + ein zum restlichen Build passender Mod |
Diese Kombinationen sind keine festen Sets des Spiels. Sie ergeben sich daraus, dass Bloom Art und Mod denselben Spielstil unterstützen. Higanbana: Roots mit Resonance eignet sich beispielsweise für einen kontrollorientierten Build, bei dem Kuu Gegner bindet und gleichzeitig Emmas Entanglement Gauge unterstützt. Swamp Summoner ergänzt Bind-Fähigkeiten dagegen um zusätzliche Kontrolle.
Bei anderen Bloom Arts solltest du den Mod danach auswählen, welchen zusätzlichen Effekt du im Kampf tatsächlich benötigst. Nicht jede Kombination ist automatisch besser, nur weil Bloom Art und Mod einzeln stark sind.
FP schneller aufbauen und Bloom Arts häufiger einsetzen
Der zuverlässigste Weg zu mehr Bloom-Art-Einsätzen ist nicht ein bestimmter Mod, sondern gutes Parieren. Erfolgreiche Parries füllen Kuus FP auf und verbinden damit Emmas direkte Verteidigung mit Kuus Fähigkeiten.
Zusätzlich können passende Spirit Stones weitere FP-Trigger freischalten. Entangled Parry belohnt beispielsweise genau den ohnehin wichtigen Paraden-Spielstil, während andere Steine FP nach Dodges, Riposten, Exekutionen oder besiegten Gegnern zurückgeben können.
Wenn du Bloom Arts häufig einsetzen möchtest, lohnt es sich deshalb, Kuus Loadout und Emmas Spirit Stones gemeinsam zu planen. Ein Bloom-Art-Build funktioniert deutlich besser, wenn du gleichzeitig dafür sorgst, dass FP schnell wieder verfügbar sind.
Solltest du FP sofort ausgeben oder auf Full Bloom warten?
FP sofort auszugeben ist nicht grundsätzlich falsch. Wenn Higanbana: Roots einen gefährlichen Gegner rechtzeitig binden kann oder eine Bloom Art einen Angriff unterbricht, ist der direkte Nutzen wichtiger als ein späterer Full-Bloom-Bonus.
Vor einem vorbereiteten Bossfenster kann es dagegen sinnvoll sein, FP zunächst vollständig aufzubauen. Bei maximalen FP wird Kuus Bloom-Art-Wirkung verstärkt. Gerade vor einem guten Angriffsfenster kann es sich deshalb lohnen, die vorhandenen FP nicht sofort auszugeben.
Als Faustregel gilt deshalb: Kontrolle bei Bedarf sofort einsetzen, offensive Bloom Arts möglichst für ein gutes Angriffsfenster vorbereiten.
Welcher Kuu-Skillpfad passt zu Bloom Arts?
Kuus drei grundlegende Skillpfade Guard, Pounce und Incantation erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Welcher davon für dich am sinnvollsten ist, hängt deshalb davon ab, wie du Kuu im Kampf einsetzen möchtest.
Guard lohnt sich vor allem, wenn du in Bosskämpfen mehr Sicherheit und Unterstützung brauchst. Der Pfad eignet sich damit besonders für Spieler, die Fehler besser abfangen möchten.
Incantation wird interessanter, wenn dein Paraden-Timing bereits zuverlässig funktioniert und du Kuus Bloom Arts stärker in deinen Kampfstil einbinden möchtest.
Pounce richtet sich stärker an Spieler, die Kuus offensivere Möglichkeiten aktiv verwenden. Für einen reinen Bloom-Art-Build ist der Pfad deshalb nicht automatisch die erste Priorität.
Welche Skillpunkte du in welcher Reihenfolge investieren solltest, behandeln wir separat in unserem Skill-Reihenfolge-Guide. Hier geht es ausschließlich darum, welche Bloom Arts und Mods sich für dein aktives Loadout eignen.
Häufige Fehler bei Bloom Arts
- Mods nur freischalten, aber nicht zuweisen: Ein Mod muss einer konkreten Bloom Art zugeordnet werden, bevor sein Effekt im Kampf greift.
- FP sofort nach jedem Parry ausgeben: Manchmal ist ein sofortiger Einsatz richtig, vor größeren Schadensfenstern kann sich Full Bloom aber stärker lohnen.
- Nur auf Schaden setzen: Bindung und Verlangsamung können gegen schwierige Gegner wertvoller sein als ein weiterer direkter Angriff.
- Status-Builds nicht abstimmen: Wenn du Dokuzeri: Fang für Gift einsetzt, solltest du prüfen, ob auch Emmas Ausrüstung und Angriffe denselben Spielstil unterstützen.
Die besten Bloom Arts und Mods für Kuu
Für einen möglichst flexiblen ersten Durchlauf ist Higanbana: Roots unsere stärkste Empfehlung. Die Bindung schafft sichere Angriffsfenster und lässt sich besonders gut mit Emmas Entanglement Overdrive verbinden. Welche weiteren Bloom Arts du ausrüstest, solltest du vom Gegner abhängig machen: Für schnelle Ziele ist Numasugi: Skewer interessant, während sich Dokuzeri: Fang für Gift- und Nobudou: Burst für Korrosions-Builds anbieten.
Bei den Mods ist Resonance eine flexible Wahl für Entanglement-Builds, während Swamp Summoner zusätzliche Gegnerkontrolle bietet. Statt nur auf Schaden zu setzen, solltest du Bloom Arts und Mods danach auswählen, welche Aufgabe Kuu in deinem Build übernehmen soll.
Welche Skills und Attribute du bei Emma und Kuu zuerst freischalten solltest, erklären wir in „Beast of Reincarnation: Beste Skill-Reihenfolge für Emma & Kuu“. Passende passive Effekte für deinen Build findest du außerdem in „Beast of Reincarnation: Beste Spirit Stones für Emma – Effekte & Kombinationen“.
Weitere Guides zu Beast of Reincarnation findest du in unserer Übersicht.








